Radikal Regional

Lokale Produzenten und Gastronomen wieder näher zusammen zu bringen und lokale Produkte besser vermarkten … das are eines der Ziele der Veranstaltung der Klima und Energiemodellregion Saalachtal. Rund 50 Personen trafen sich an dem sonnigen Vormittag in Saalfelden um sich zum Thema auszutauschen.

Im Rahmen der Arbeiten von Monon e.U. durfte ich dabei gemeinsam mit Rudi Obauer die Key-Note Session gestalten. Meine Fragestellung war: sind unsere regionalen Produkte radikal regional? Welche globalen Auswirkungen haben unsere regionalen Produkte? Wie sieht es mit den Lieferketten aus? In wie weit sind die Regional? Abschließend habe ich die Fragen in den Raum gestellt, welche Lösungen es zu dem momentanen strukturellen Problem gibt und dabei u.a. existierende Kreislaufwirtschaftsmodelle und ähnliches vorgestellt.

Obwohl es noch viel zu tun gibt, findet man auch im Pinzgau schon tolle Pioniere die erste Puzzlestücke einer Kreislaufwirtschaft auffüllen: Den Dorfladen in Leogang, der einzige täglich geöffnete Markt im Pinzgau mit regionalen Produkten, den Stechaubauern in Saalfelden und die Nationalpark Gärtnerei in Stuhlfelden, die beide zeigen, dass man auch im Pinzgau Obst und Gemüse umweltfreundlich und als Erwerb anbauen kann sowie die COOPinzgau, die über eine Onlineplattform die Produkte von über 30 regionaler Produzenten vertreibt.

Die Rückmeldung und die anschließende Diskussion war aktive und ermutigend, dass sich Dinge bewegen. Etwas enttäuscht war ich jedoch von der medialen Berichterstattung, welche sowohl meine als auch die ebenfalls kritische Key-Note von Rudi Obauer nur am Rande erwähnt hat und die Veranstaltung nur sehr einseitig zusammengefasst hat.

Für alle die, die das ganze Bild interessiert: Meine Folien gibt es hier zum nachschlagen, gemeinsam mit einer Audioaufzeichnung des Vortrages.

Aufzeichnung meiner Key-Note bei Radikal Regional (einfach in der Prezi oben mitklicken).

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