Vortrag: Nepal – zwischen kulturellem Reichtum und materieller Armut

Poster für Nepalvortrag 2016Auch heuer werde ich wieder Vorträge zu meinem Leben und Wirken in Nepal halten. Grob werde ich dabei auf 3 aktuelle Themen eingehe und daneben etwas mehr über Land, Leute und Kultur berichten.

Seit meinem letzten Heimatbesuch im Juli 2015 hat die Nepalhilfe der VHS mit Hilfe der unzähligen Spenden aus Österreich viele große und kleine Unterstützungsprojekte umgesetzt um den vom Erdbeben betroffenen Familien zu helfen. Im ersten Teil meines Vortrages werde ich genauere Einblicke in diese Aktivitäten geben und auch erzählen, wie die Blockade aus Indien, die uns von September bis März betroffen hat, unsere Arbeiten beeinflusst hat.

Im zweiten Teil des Vortrages, möchte ich ein paar einzelnen kulturelle Aspekte aber auch politische Fakten des Landes hervorheben, die auf unsere Arbeit Einfluss haben und die teilweise vermutlich

Abschließend werde ich auch die Aktivitäten unserer beiden permanenten Organisationen VHS Bhaktapur und Career Disha Nepal vorstellen und über unsere Pläne für das nächste Jahr erzählen.

 

 

Interessierte haben zwei mal die Chance meinen Vortrag zu hören:

  • am 24.10.2016 um 19:00 Uhr im Pfarrsaal Zell am See
  • am 25.10.2016 um 19:00 Uhr im Felberhaus in Bramberg

Im Anschluss an das Programm gibt es auch heuer wieder kleine Kostproben aus Nepal.

Der Eintritt ist wie jedes Jahr frei … ich freue mich jedoch über freiwillige Spenden, wenn es euch gefallen hat.

Vortrag an der Universität Graz

Am 4. Oktober habe ich in Graz einen Vortrag zum Thema: „Nepal: Zwischen Nachhaltigkeit und Jugendarbeit in der Erwachsenenbildung“ gegeben. Ziel des Vortrages war es den interessierten Zuhörern und Zuhörerinnen einerseits einen etwas anderen Überblick über die aktuelle Situation im Land zu geben und andererseits die Aktivitäten der VHS Bhaktapur sowie von Career Disha Nepal kurz vorzustellen und unter den zuhörenden einen vielleicht neuen Blick auf Länder der sogenannten dritten Welt zu öffnen.

Inspiriert war der Vortrag dabei teilweise von der Lektüre des Buches „Ändere die Welt“ von Jean Ziegler, in dem er unteranderem zusammenfasst:

„Für [die generative Soziologie] gibt es weder entwickelte Gesellschaften noch unterentwickelte, noch „Schwellenländer“. Sie bestreiten die Aussage, dass die auf materielle Produktion ausgerichtete Industriegesellschaft mit ihren vielen Werkzeugen und ihrer schnellen Akkumulation allen anderen Gesellschaften überlegen sei.“

Die darin behandelten Themenfelder reichten von der Gesellschaft, über das Bildungssystem, Migration, den Staat und Infrastruktur in Nepal bis hin zum nur kurz angeschnittenen Thema Entwicklungshilfe. Anschließend gabe es noch einen regen Austausch mit den Zuhörer, großteils Studierende im Bereich Politik und Philosophie.

Die Idee zu diesem Vortrag kam, als ich im März Prof. Lukas Meyer bei einem Erdbebenseminar kennengelernt habe.Ich möchte mich recht herzlich bei Ihm und der Karl-Franzens Universität in Graz für die Möglichkeit meine Erfahrungen zu teilen bedanken und hoffe auch in Zukunft wieder mal dort Gast sein zu können.

Erste Social Entrepreneurship Konferenz in Kathmandu

Podiumsdiskussion zu Erfolg und Fehler bei Nachhaltigen Unternehmen

Podiumsdiskussion zu Erfolg und Fehler bei Nachhaltigen Unternehmen

 

Am 30. Juni und 1. Juli 2016 fand in Nepal die erste Internationale Social Entrepreneurship Konferenz statt. Nachdem die Konferenz erst auf Grund des Erdbebens und danach auf Grund der Blokade zwei mal verschoben werden musste trafen sich am 30. Juni morgens rund 250 soziale Unternehmer, Wirtschaftsforscher und Experten im Hyatt Hotel. In den Pausen luden 30 lokale Sozialunternehmen zum Bummel in Ihren Angeboten ein. Neben vielen biologischen Projekten und Projekten in denen ehemals verschleppte Frauen Schmuck oder ähnliche Handwerksgüter herstellen, war auch unsere Organisation Career Disha Nepal vertreten. Wir konnten dank der harten Arbeit von Patrick Menke an diesem Tag bereits unseren Prototypen der Berufsberatungswebseite herzeigen und haben sehr viel positives Rückmeldung erhalten.

Ich hatten an dem Tag jedoch eine andere Rolle. Ich konnte im Rahmen der nachmittäglichen Podiumsdiskussion meinen empirischen Essay zum Thema nachhaltiges Unternehmertum als Option für Jungunternehmer – eine institutionelle Analyse präsentieren. In dem Essay und der Präsentation stellte ich zum ersten Mal mein Konzept der 5 Typen von sozial Unternehmen vor. In diesem habe ich die Social Entrepreneurship-Klassifizierung von Kim Alter weiterentwickelt und mit Komponenten der Gemeinwohlökonomie, genauer gesagt der Gemeinwohlmatrix kombiniert und daraus einen  neuen Ansatz entwickelt.

Insgesamt war die Konferenz sehr von einer Aufbruchstimmung geprägt. Zwar gab es durchaus große Unterschiede in der Interpretation desen, was ein soziales Unternehmen ist. Vor allem über Mikrokredit finanzierte Familienunternehmen wurden oftmals fälschlicherweise als soziales Unternehmertum eingestuft, genauso wie viele Teilnehmer Jungunternehmertum selbst oftmals mit sozialen Unternehmertum vermischt wurde.

Alles in allem jedoch war die Konferenz dank der harten Arbeit von Nanda und den anderen Kollegen vom Kings College jedoch sehr erfolgreich und soll laut Veranstaltern 2017 wiederholt werden.

 

 

Okt 11

Vortrag: Nepal – zwischen kulturellem Reichtum und materieller Armut

Poster für Nepalvortrag 2016Auch heuer werde ich wieder Vorträge zu meinem Leben und Wirken in Nepal halten. Grob werde ich dabei auf 3 aktuelle Themen eingehe und daneben etwas mehr über Land, Leute und Kultur berichten.

Seit meinem letzten Heimatbesuch im Juli 2015 hat die Nepalhilfe der VHS mit Hilfe der unzähligen Spenden aus Österreich viele große und kleine Unterstützungsprojekte umgesetzt um den vom Erdbeben betroffenen Familien zu helfen. Im ersten Teil meines Vortrages werde ich genauere Einblicke in diese Aktivitäten geben und auch erzählen, wie die Blockade aus Indien, die uns von September bis März betroffen hat, unsere Arbeiten beeinflusst hat.

Im zweiten Teil des Vortrages, möchte ich ein paar einzelnen kulturelle Aspekte aber auch politische Fakten des Landes hervorheben, die auf unsere Arbeit Einfluss haben und die teilweise vermutlich

Abschließend werde ich auch die Aktivitäten unserer beiden permanenten Organisationen VHS Bhaktapur und Career Disha Nepal vorstellen und über unsere Pläne für das nächste Jahr erzählen.

 

 

Interessierte haben zwei mal die Chance meinen Vortrag zu hören:

  • am 24.10.2016 um 19:00 Uhr im Pfarrsaal Zell am See
  • am 25.10.2016 um 19:00 Uhr im Felberhaus in Bramberg

Im Anschluss an das Programm gibt es auch heuer wieder kleine Kostproben aus Nepal.

Der Eintritt ist wie jedes Jahr frei … ich freue mich jedoch über freiwillige Spenden, wenn es euch gefallen hat.

Okt 08

Vortrag an der Universität Graz

Am 4. Oktober habe ich in Graz einen Vortrag zum Thema: „Nepal: Zwischen Nachhaltigkeit und Jugendarbeit in der Erwachsenenbildung“ gegeben. Ziel des Vortrages war es den interessierten Zuhörern und Zuhörerinnen einerseits einen etwas anderen Überblick über die aktuelle Situation im Land zu geben und andererseits die Aktivitäten der VHS Bhaktapur sowie von Career Disha Nepal kurz vorzustellen und unter den zuhörenden einen vielleicht neuen Blick auf Länder der sogenannten dritten Welt zu öffnen.

Inspiriert war der Vortrag dabei teilweise von der Lektüre des Buches „Ändere die Welt“ von Jean Ziegler, in dem er unteranderem zusammenfasst:

„Für [die generative Soziologie] gibt es weder entwickelte Gesellschaften noch unterentwickelte, noch „Schwellenländer“. Sie bestreiten die Aussage, dass die auf materielle Produktion ausgerichtete Industriegesellschaft mit ihren vielen Werkzeugen und ihrer schnellen Akkumulation allen anderen Gesellschaften überlegen sei.“

Die darin behandelten Themenfelder reichten von der Gesellschaft, über das Bildungssystem, Migration, den Staat und Infrastruktur in Nepal bis hin zum nur kurz angeschnittenen Thema Entwicklungshilfe. Anschließend gabe es noch einen regen Austausch mit den Zuhörer, großteils Studierende im Bereich Politik und Philosophie.

Die Idee zu diesem Vortrag kam, als ich im März Prof. Lukas Meyer bei einem Erdbebenseminar kennengelernt habe.Ich möchte mich recht herzlich bei Ihm und der Karl-Franzens Universität in Graz für die Möglichkeit meine Erfahrungen zu teilen bedanken und hoffe auch in Zukunft wieder mal dort Gast sein zu können.

Jul 15

Erste Social Entrepreneurship Konferenz in Kathmandu

Podiumsdiskussion zu Erfolg und Fehler bei Nachhaltigen Unternehmen

Podiumsdiskussion zu Erfolg und Fehler bei Nachhaltigen Unternehmen

 

Am 30. Juni und 1. Juli 2016 fand in Nepal die erste Internationale Social Entrepreneurship Konferenz statt. Nachdem die Konferenz erst auf Grund des Erdbebens und danach auf Grund der Blokade zwei mal verschoben werden musste trafen sich am 30. Juni morgens rund 250 soziale Unternehmer, Wirtschaftsforscher und Experten im Hyatt Hotel. In den Pausen luden 30 lokale Sozialunternehmen zum Bummel in Ihren Angeboten ein. Neben vielen biologischen Projekten und Projekten in denen ehemals verschleppte Frauen Schmuck oder ähnliche Handwerksgüter herstellen, war auch unsere Organisation Career Disha Nepal vertreten. Wir konnten dank der harten Arbeit von Patrick Menke an diesem Tag bereits unseren Prototypen der Berufsberatungswebseite herzeigen und haben sehr viel positives Rückmeldung erhalten.

Ich hatten an dem Tag jedoch eine andere Rolle. Ich konnte im Rahmen der nachmittäglichen Podiumsdiskussion meinen empirischen Essay zum Thema nachhaltiges Unternehmertum als Option für Jungunternehmer – eine institutionelle Analyse präsentieren. In dem Essay und der Präsentation stellte ich zum ersten Mal mein Konzept der 5 Typen von sozial Unternehmen vor. In diesem habe ich die Social Entrepreneurship-Klassifizierung von Kim Alter weiterentwickelt und mit Komponenten der Gemeinwohlökonomie, genauer gesagt der Gemeinwohlmatrix kombiniert und daraus einen  neuen Ansatz entwickelt.

Insgesamt war die Konferenz sehr von einer Aufbruchstimmung geprägt. Zwar gab es durchaus große Unterschiede in der Interpretation desen, was ein soziales Unternehmen ist. Vor allem über Mikrokredit finanzierte Familienunternehmen wurden oftmals fälschlicherweise als soziales Unternehmertum eingestuft, genauso wie viele Teilnehmer Jungunternehmertum selbst oftmals mit sozialen Unternehmertum vermischt wurde.

Alles in allem jedoch war die Konferenz dank der harten Arbeit von Nanda und den anderen Kollegen vom Kings College jedoch sehr erfolgreich und soll laut Veranstaltern 2017 wiederholt werden.

 

 

Jun 25

Sprecher am Seminar zu Sozialer Verantwortung von KMUs in Entwicklungsländern

gruppenfoto

Diesen Juni hatte ich die Ehre als Sprecher bei einer Seminarserie der Middlesex Universität eingeladen zu sein. Die fünfte Reihe in der Veranstaltung zum Thema „soziales Verhalten von Klein und Mittelständischen Unternehmen inEntwicklungsländern“ fand in der Royal Holloway Universität im Südwesen Londons statt. Als eine von zwei Praktikerinnen habe ich meine Erfahrungen als Sozialer Unternehmer aber auch in meiner Rolle in der Jungunternehmerförderung in einem 40 Minutenvortrag geteilt.

Beginnend mit dem gegraphischen Besonderheite und dem sozialen Strukturen Nepals, führte der Vortrag die Zuhörer in vier einflussreiche Aspekte der nepalesischen Ökonomie: die politischen Rahmenbedingungen und die von der Regierung (nicht) zur Verfügunggesstellte Infrastruktur, die Finanzierungsmöglichkeite und der Einfluss von Mikrofinanzierung insbesondere, das ethische Verhalten der Privatbetriebe in Nepal und der Einfluss der Internationalen Entwicklungshilfe auf die lokale Ökonomie. Der Vortrag endete mit einem kurzen Bericht zum Status Quo von Sozialunternehmern und Sozialunternehmerförderung in Nepal.

Die Rückmeldunge und Diskussionen zur Präsentation waren so vielfältig wir tiefgreifend. Von der Frage der Notwendigkeit von solchen Ansätzen im umkämpften Jemen, des Einflusses der Maoisten auf solche Strukturen oder aber der Relevanz der Schattenwirtschaft in diesem Zusammenhang.

speaking

Doch auch die anderen Vorträge an diesem Tag waren inspiriend und mehr als interessant: Anika Zeyen von der Royal Holloway Universität begann den Tag mit Überlegungen zur Relevanz von außenstehenden Parteien auf die Entwicklung und den Erfolg von Sozialen Unternehmern. Fergus Lyon teilte seine Studie über hybride Unternehmensformen in Ghana und Bangladesh während Amy Parker über die Social Business Aktivitäten von Afrikids gesprochen hat. Der Tag wurde geschlossen von David Littlwood (Reading University) der gemeinsam mit seiner Kollegin von der Universität von Essex das Thema Widerstandsfähigkeit im Zusammenhang mit sozialem Unternehmertum beleuchtet hat. Zum Abschluss hat Iain Davies die Situation, Möglichkeiten und Risiken noch mit seinem von sich selbst so genannten Manifesto zum Thema Armutsbekämpfung mittels lokalen Sozialunternehmern abgerundet.

Doch auch außerhalb der Vortragsreihe, gabe es jede Menge inspirierende Möglichkeiten sich mit anderen Fachkräften aus dem Gebiet auszutauschen und erste gemeinsame Projekte wurden angesprochen. Konkrete ist der Plan, dass die Quintessenz des Vortrages im „Handbuch für soziale Verantwortung von Kleinunternehmern: die globale Perspektive“ veröffentlicht werden soll. Aber auch darüber hinaus sieht die Monon e.U der Zusammenarbeit in weiteren Projekten freudig entgegen. 

Jun 08

Nächste Vortragsreihe in Österreich

poster_V2_bramberg_kleinAuch dieses Jahr kommt Inge Patsch wieder auf Heimbesuch. Dieses Mal direkt aus dem vom Erdbeben schwer geschüttelten Bhaktapur.

Im diesjährigen Vortrag teilt sie nicht nur ihre Erfahrungen, die sie während des Erdbeben gemacht hat, sondern auch warum viele vorher schon in einer problematischen Lage waren und erzählt, warum es einige der ärmeren Familien am Dorf in den ersten Tagen nach dem Erdbeben leichter hatten als die „wohlhabendere“ Stadtbevölkerung.

Doch auch Natur und Kulutr, werden nicht fehlen in ihrem Vortrag, damit dieser ein abgerundeteres Bild bietet, als die oft einseitige Berichterstattung der Medien und um auch ihre Erfahrungen abgesehen vom Erdbeben zu teilen.

Der Vortrag wird zwei mal stattfinden (weitere Termine außerhalb des Pinzgaus auf Anfrage möglich):

23.5.2015 in Pfarrhof Zell am See
und
25.5.2015 im Daniel Etter Saal in Bramberg

kulinarische Naschereien aus dem Land am Himalaya werden den Abend abrunden.

Der Eintritt ist frei, auch wenn freiwillige Spenden herzlich begrüßt werden, mit einem Lächeln.

Nov 21

Neue Aufgabe: Social Business in Nepal

Hans Reitz (Grameen Creative Lab) und Mr. Binod Chaudhary (Vorstandsvorsitzender Chaudhary Gruppe)

Hans Reitz (Grameen Creative Lab) und Mr. Binod Chaudhary (Vorstandsvorsitzender Chaudhary Gruppe)

Kurzfristig habe ich mich doch entschieden am Global Social Business Summit teil zu nehmen. In diesem Zuge bin ich auch Philantrophen Binod K. Chaudhary, dem ersten Forbes Milliardär Nepals begegnet. Im Dezember 2012 hat die Chaudhary Foundation beschlossen mit Prof. Yunus gemeinsame Sache zu machen und mit Nepal Social Business einen Social Business Incubator und Social Business Fund in Nepal.

Da die Positiion des Geschäftsführers seit 3 Monaten vakant war, habe ich kurzerhand die Chance ergriffen um mich für dieses tolle Projekt einzusetzen und werde neben der VHS Bhaktapur und Career Disha Nepal ab sofort auch dieses Projekt vorantreiben.

Jul 25

Berufs Beratung für Nepal

More transparent information about education is one of the aims of the project.

Letzte Woche haben wir ein neues Projekt an der VHS Bhaktapur gestartet. Bettina Gemperli, Expertin im Bereich Bildungs- und Berufsberatung kam an die VHS Bhaktapur um gemeinsam mit der VHS und Monon e.U. an einem Konzept zu einer Berufsberatung in Nepal zu arbeiten.

Bettina bleibt bis Ende Oktober an der VHS und übernimmt die Projektleitung dieses Projektes in dem einerseits eine erste Marktanalyse (Nachfrage und Nutzen für die Schüler, Umweltanalyse und Benchmarking, Vergleich existierender Systeme im Deutschsprachigen Raum) erstellt werden soll. IN einem zweiten Schritt soll ein erster Prototyp des Testes erstellt werden und an ausgewählten Schulen durchgeführt werden.

Am Ende dieser ersten Projektphase wird darüber entschieden ob dieses Projekt weiter verfolgt werden soll oder in Nepal nicht machbar ist.

Die Rolle der Monon e.U. in diesem Projekt liegt darin die VHS Bhaktapur mit dem Zugriff zu Expertenwissen zu unterstützen und den Projektablauf zu dokumentieren

Jun 20

Wieder zurück

Seit ich die Rolle als Direktorin an der VHS Bhaktapur übernommen haben war nicht viel Zeit um an anderen Projekten der Monon zu arbeiten. Die Entwicklung eines Geschäftsplans für diese Erwachsenenbildungseinrichtung, das erstellen einer neuen Homepage und all die kleinen Tagesgeschäfte haben mich voll beansprucht.

Receiving the price for the second place in the VAW-Hackathon at the worldbank summit in Kathmandu

Receiving the price for the second place in the VAW-Hackathon at the worldbank summit in Kathmandu

Aber die Monon e.U. findet sich auch in den neuen Sparten der VHS wider. Es wird einen komplette Trainingsangebote zu den Themen Unternehmensgründung und Social Business welche von Inge Patsch in Kooperation mit anderen lokalen Trainingsinstituten abgehalten werden.

Letzte Woche haben ich dann auch am ersten Gewalt gegen Frauen (VAW) Hackathon teilgenommen, der im Rahmen des Weltbank Gipfeltreffen zum Thema Gewalt an Frauen stattgefunden hat. Mit unserer Idee Mero Katha (Meine Geschichte) haben wir  (Jayanti Mala Chapagain, Olin Thakur, Wolf Price und Yuktilal Marik vom Dalit Netzwerk Nepal) den zweiten Platz gemacht.

Unsere Idee war es ein online Netzwerk zu schaffen, in dem positive Geschichten geteilt und diskutiert werden und damit andere Frauen und Männer inspirieren soll ihr Einstellung zu ändern. Diese Plattform ist somit nicht nur fr Frauen gedacht, die sich gegenseitig Hoffnung machen sollen, sondern auch für Männer, die erkannt haben, dass sie sich flasch verhalten haben und dies mit anderen Männern teilen wollen, so dass am Ende gewalttägige Situationen vermieden werden könne.

Um sicher zu stellen, dass wir auch die Gruppen erreichen die Analphabeten sind bzw. nicht mit digitalen Medien arbeiten sollen die Geschichten daher mit möglichst einfachen technischen möglichkeiten gesammelt werden. Von einfachen Sprachaufzeichnungen über das Handy hin zu zweckgebundenen einfachen Geräten, die zwischen den verschiedenen Frauengruppen zirkulieren. Auf der anderen Seite soll es eine enge Kooperation mit den bestehendne Medien wie Radio, Fernsehen oder Zeitung geben.

In den nächsten Wochen werden wir das Konzept und den Prototypen noch näher ausarbeiten um dann hoffentlich mit der Unterstützung der  Weltbank und den young innovations das Projekt tatsächlich umsetzen zu können.

Auf der Hackathon website findet sich mehr information zum Hackathon so wie mehr Bilder und nachfolgend findet sich die Präsentation zu unsere Projekt …

Feb 11

neue Aufgabe ändert Prioritäten

New VHS Building Die ersten Wochen des neuen Jahres brachten unerwartete Änderungen in der VHS Bhaktapur mit sich. Völlig unerwartet hat einer der Gründer Anil Sapkota seinen Rücktritt von der VHS angekündigt. Auf Anfrage hat Inge Patsch die Rolle als Direktorin dieser Bildungseinrichtung übernommen. Gemeinsam mit dem zweiten Gründer Saroj Bastola wird sie die VHS weiter entwickeln mit dem Ziel zur führenden außeruniversitären Bildungseinrichtung in der Region zu werden. Neben der Deutschen Sprache soll dabei zukünftig eine breiteres Angebot von arbeitschaffenden Seminaren, Kursen und ähnlichem geschaffen werden, welche sowohl die Qualifikation für unselbständige Arbeit steigern soll, aber auch den Schritt zur Selbständigkeit ermöglichen soll. Neben einfachen Seminaren möchte die VHS aber auch Services wie eine Bildungsberatung anbieten oder aber Schulungspartner für soziale Organisationen sein. Inge Patsch freut sich auf jeden Fall sehr auf diese neue Herausforderung: Die VHS und was bereits entwickelt ist dort, stellt eine einmalige Plattform da um hier in Nepal ein Musterprojekt für eine Bildungseinrichtung als Social Business zu schaffen. FÜr diese Aufgabe wird Inge Patsch vorerst mal für die nächsten 2 – 3 Jahre ihren Zelte fix hier in Nepal aufschlagen, um diese Aufgabe auch qualitativ hochwertig erledigen zu können. Auch wenn es viele überschneidungen mit der Tätigkeit der Monon e.U. gibt wird diese neue Aufgabe doch für das nächste halbe Jahr bis Jahr die neue Hauptaufgabe von Inge Patsch darstellen. Die Tätigkeiten der Monon e.U. sind aber nicht eingestellt sondern laufen nebenbei noch weiter: Gerade letzte Woche hatte Inge Patsch ihren ersten Gastvortrag gemeinsam mit Manoj Pandit am Universal College in Kathmandu.

Universal College Kathmandu

Dez 31

2013: Neues Jahr, neue Projekte

Training for the households by the Biogas-company in Kavre.

2012 neigt sich dem Ende und nicht nur das Finanzamt stellt sich die Frage, wie geht es weiter? In einem intensiven Monat hier in Nepal hat sich schon einiges in der VHS geändert: Wöchentliche Meetings, fundierte Kostenplanung und verbesserte Transparenz in Bereich der Finanzen aber auch bei Prozessen und Zuständigkeiten. Auch in 2013 wird diese intensive Zusammenarbeit weiter gehen: Beginnend mit der Übersiedelung in ein schönes, neues Gebäude im Jänner, werden in den darauffolgenden Monaten die Prozesse, Strukturen aber auch die Führungsfähigkeiten der beiden Leiter weiter ausgebaut werden.

Doch auch außerhalb der VHS ergeben sich erste Projekte. Ujaylo – was so viel wie Licht bedeutet – hat sich zum Ziel gesetzt sozial benachteiligten Nepali durch Einzelförderung und Individualbetreuung während der Berufsausbildung und ersten praktischen Erfahrungen den Zugang zu Arbeitsmarkt zu eröffnen. Monon e.U. unterstützt diese Organisation vor allem im Bereich der Kommunikation.

Ein anderes Projekt ist HEFA: Health and Education for All. Diese Organisation führt verschiedenste Projekte in der Region Kavre durch, wie etwa den Neubau von Schulen oder den Bau von Biogas-Anlagen. Neben der Unterstützung dieser Organisation bei der Erstellung einer Homepage gibt es momentan auch Gespräche zu einem gemeinsam Schultheaterprojekt, dass ein besseres Bewusstsein für die Müllproblematik bei den Kindern aber auch bei den Eltern schaffen soll.

Erst wenige Tage alt ist die Idee mit Kushi gemeinsam Handwerks-Schulungen für Straßenkinder durchzuführen, mit welchen diesen eine mögliche Einkommensquelle für die Zukunft geboten werden soll. Finanzierung und Idee existiert, alles weitere wird hoffentlich in kürze ausgearbeitet.

Mit diesen Aussichten auf das neuen Jahr wünscht die Monon e.U. allen Lesern und Interessenten ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Jahr 2013.

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