Tapetenwechsel: Namaste Nepal

Mit leichtem Schlafmangel aber voller Vorfreude kam Inge Patsch am Dienstagabend am Flughafen in Kathmandu an. In den kommenden 4 – 6 Monate stehen verschiedenste Aktivitäten in Nepal am Plan. Erst mal wird an der Weiterentwicklung der VHS Bhaktapur gearbeitet.

picture of workshop

Gemeinsam mit Anil, Saroj, Emma, Viola and Michael an den strategischen Zielen arbeiten

Bereits jetzt unterstützt die Organisation mit Schwerpunkt auf die deutsche Sprache viele Nepalesen dabei eine besser Qualifikation zu erlangen und damit ihre Chancen auf einen Arbeitsplatz zu erhöhen. Bereits diese Woche fanden die ersten Workshops statt in denen gemeinsam mit den Gründern Anil Sapkota, Saroj Bastola und einem Teil des VHS-Teams die strategischen Ziele erarbeitet wurden.

Auch wenn der Schwerpunkt erst mal auf der VHS liegt, ist monon e.U. auch auf der Suchen nach weiteren Projekten im Bereich formeller und informeller Bildung – speziell im Bereich benachteiligter Gruppen. Wir werden dazu in den nächsten Wochen internationale Organisationen kontaktieren. Wir hoffen aber auch Organisationen zu erreichen die noch keinen Anschluss an ein solches Netzwerk haben, also bitte weitersagen und bei Interesse bitte melden …

Bereits am ersten Tag ergab sich die Möglichkeit eine befreundete Journalistin von Meetthemoment zu begleiten und den Nachmittag mit dem Straßenkinderprojekt Kushi zu verbringen. Die Mitarbeiter dieser Organisation vermitteln zwischen Straßenkindern und Heimen bzw. Schulen und betreuen ansonsten die Kinder, da wo sie sind: In Parks und Hinterhöfen.

chaotic backyard of Kathmandu

Unterwegs mit Kushi: Das zu Hause für 10 - 15 Straßenkinder in Jamal in Kahtmandu

Dieser sehr wertvollen Erfahrung zum Alltagsleben einer der wohl schwächsten Gruppen in Kathmandu helfen dabei mögliche Herausforderungen in zukünftigen Projekten etwas vorhersehbarer zu machen, auch wenn ganz nach Peter Kruse, der Schmetterlingseffekt immer existieren wird.

Was auch immer die nächsten Monate genau bringen mögen, Inge Patsch freut sich sehr wieder zurück in Nepal zu sein und hofft stark mit ihrer Arbeit einen kleinen Beitrag zu einer positiven Entwicklung in diesem wundervollen Land bei zu tragen. Ganz sicher jedoch kann sie viel Erfahrungen mitnehmen. Viele persönliche natürlich aber auch Beispiele dazu, wie Kooperationen außerhalb der sehr stark kommerziell orientieren europäischen Länder auch aussehen können.