Sprecher am Seminar zu Sozialer Verantwortung von KMUs in Entwicklungsländern

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Diesen Juni hatte ich die Ehre als Sprecher bei einer Seminarserie der Middlesex Universität eingeladen zu sein. Die fünfte Reihe in der Veranstaltung zum Thema „soziales Verhalten von Klein und Mittelständischen Unternehmen inEntwicklungsländern“ fand in der Royal Holloway Universität im Südwesen Londons statt. Als eine von zwei Praktikerinnen habe ich meine Erfahrungen als Sozialer Unternehmer aber auch in meiner Rolle in der Jungunternehmerförderung in einem 40 Minutenvortrag geteilt.

Beginnend mit dem gegraphischen Besonderheite und dem sozialen Strukturen Nepals, führte der Vortrag die Zuhörer in vier einflussreiche Aspekte der nepalesischen Ökonomie: die politischen Rahmenbedingungen und die von der Regierung (nicht) zur Verfügunggesstellte Infrastruktur, die Finanzierungsmöglichkeite und der Einfluss von Mikrofinanzierung insbesondere, das ethische Verhalten der Privatbetriebe in Nepal und der Einfluss der Internationalen Entwicklungshilfe auf die lokale Ökonomie. Der Vortrag endete mit einem kurzen Bericht zum Status Quo von Sozialunternehmern und Sozialunternehmerförderung in Nepal.

Die Rückmeldunge und Diskussionen zur Präsentation waren so vielfältig wir tiefgreifend. Von der Frage der Notwendigkeit von solchen Ansätzen im umkämpften Jemen, des Einflusses der Maoisten auf solche Strukturen oder aber der Relevanz der Schattenwirtschaft in diesem Zusammenhang.

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Doch auch die anderen Vorträge an diesem Tag waren inspiriend und mehr als interessant: Anika Zeyen von der Royal Holloway Universität begann den Tag mit Überlegungen zur Relevanz von außenstehenden Parteien auf die Entwicklung und den Erfolg von Sozialen Unternehmern. Fergus Lyon teilte seine Studie über hybride Unternehmensformen in Ghana und Bangladesh während Amy Parker über die Social Business Aktivitäten von Afrikids gesprochen hat. Der Tag wurde geschlossen von David Littlwood (Reading University) der gemeinsam mit seiner Kollegin von der Universität von Essex das Thema Widerstandsfähigkeit im Zusammenhang mit sozialem Unternehmertum beleuchtet hat. Zum Abschluss hat Iain Davies die Situation, Möglichkeiten und Risiken noch mit seinem von sich selbst so genannten Manifesto zum Thema Armutsbekämpfung mittels lokalen Sozialunternehmern abgerundet.

Doch auch außerhalb der Vortragsreihe, gabe es jede Menge inspirierende Möglichkeiten sich mit anderen Fachkräften aus dem Gebiet auszutauschen und erste gemeinsame Projekte wurden angesprochen. Konkrete ist der Plan, dass die Quintessenz des Vortrages im „Handbuch für soziale Verantwortung von Kleinunternehmern: die globale Perspektive“ veröffentlicht werden soll. Aber auch darüber hinaus sieht die Monon e.U der Zusammenarbeit in weiteren Projekten freudig entgegen.