Softwarearchitektur

Schon in meiner Schulzeit habe ich einfache Webseiten programmiert. Damals noch direkt in HTML (handgeschrieben). Mein Maturaprojekt: eine Webseite die die Benzinkosten einer unabhängige Tankstelle anzeigen sollte – wurde leider nie veröffentlicht. Aus heutiger Sicht ohnehin nicht sehr nachhaltig 😉

In meiner Zeit bei Eurofunk Kappacher (später Lohn & HR) habe ich dann von meinem Mentor Hans Diegruber gelernt eine Modulare Software zu konzipieren und sowie bestehende Lösungen Stück für Stück zu erweitern. In meinen 9 Jahren als Softwareconsultant habe ich alle unsere komplexen Kunden betreut und deren Wünsche für unser Entwicklerteam aufbereitet. Unter meiner Leitung wurde ein Softwaremanager entwickelt, in dem wir alle Änderungswünsche und notwendigen Erweiterungen der verschiedenen Kunden und durch die gesetzlichen Anforderungen abgebildet und geplant haben.

Über eben diese Einbettung des technischen in das reale Geschehen habe ich 2012 meine Masterthesis geschrieben. Im Rahmen dieses Projektes habe ich mich also nicht nur aus Anwendersicht, sondern auch aus wissenschaftlicher und systemanalytischer Sicht mit dem Thema Social Media beschäftigt und bin zu der Schlussfolgerung gekommen, dass Social Media nur bestehende Tendenzen und Engagements im zivilen Bereich verstärken, diese aber nie initiieren kann.

2014 begann ich dann mit der Konzeption einer integrierten Softwarelösung für Bildungs- und Berufsberatung in Nepal. Als eine der Mitgründerinnen von Career Disha Nepal war von Anfang ein eine Integration von Online und Offlinewerkzeugen geplant. In den vergangenen drei Jahren wurde vieles davon mit der Unterstützung von Patrick Menke und meinem Team in Nepal umgesetzt und kann hier besucht werden.

Gelegentlich unterstütze ich lokale und soziale Projekte bei der Erstellung ihrer Webseite mit Hilfe von Content Management Systemen oder Blogs. So habe ich zuletzt etwa der Radha Paudel Foundation bzw. der Coop-Pinzgau bei technischen Konfigurationen der Webseite unterstützt.