Systemarchitektur

„Erst formen wir unsere Gebäude und dann formen unsere Gebäude uns“ hat Winston Churchill einst gesagt. Was er damit meint, ist, dass die Systeme, die das Verhalten von uns Menschen beeinflussen, von uns Menschen gemacht sind. Das Geldsystem einer Gesellschaft etwa bestimmt deren Wirtschaftskreisläufe und die wiederum den Umgang mit der Natur und miteinander. Oder aber eine Firmenkultur beeinflusst die Selektion von neuen Kandidaten (welche zur Kultur passend ausgewählt werden), was wiederum die Firmenkultur verstärken kann. Das ist der Punkt an dem Monon e.U. ansetzt.

der System Architekt

Systemisches Denken ist ein wichtiges Werkzeug, wenn es darum geht Zusammenhänge und Dynamiken zu entdecken und Lösungen für komplexe Probleme zu entwickeln. Die Aufgabe eines Systemarchitekten ist es Systeme und Prozesse zu verstehen und gestalten. Ausführliche Analysen, Archtypen, die sich über wiederkehrende Muster erkennen lassen (z.B. die Tragik der Allmende oder die Verschiebung der Lasten – „shifting the burden“) und eine agile Neugestaltung von Systemen sind Teil des Werkzeugkastens eines guten System Architekts.

Systemisch Denken für Entscheidungsträger

Fällt man in einer komplexen Welt lineare Entscheidungen, also Entscheidungen, die auf einer einfachen Ursache – Wirkung Beziehung beruhen, kann dies zu unerwünschten Nebenwirkungen führen. Ein klassisches Beispiel dafür ist Mao Zedongs Ausrottung der Spatzen. Was auf den ersten Blick wie eine Befreiung von der „Plage“ der Spatzen wirkte, hatte langfristig im Ökosystem China’s massive Auswirkung auf die Schädllingspopulation, welche zu einer weit größeren Bedrohung für die Nahrungssicherheit der Bevölkerung wurde.

In der Komplexität unserer heutigen Welt, sind systemische Analysen in vielen Bereichen unumgänglich, wenn die Lösungen langfristig nachhaltig wirken sollen. Leider kommt systemisches Denken nicht in unsere Lehrplänen vor und weil es abstrakt ist, braucht es Hilfsmittel und jemanden, der einen in die Kunst des Systemischen Denkens einführt.

Software System Architektur

Technologische Lösungen so wie eine unterstützende Software sehe ich als Werkzeuge, mit denen man bestehende soziale System verstärken, besser vernetzen oder anders unterstützen kann. Eine gut designte Software Umgebung kann helfen Prozesse in Systemen schneller und weniger umständlich abzuwickeln, Informationen transparenter darzustellen und die Verbindung zwischen zwei Personen (z.b. Produzenten und Konsumenten) zu erleichtern.

Als Software Architekt verstehe ich in der Regel als erstes die Anforderung die ein bestehendes System hat und erarbeite dann, an welchen Hebelstellen eine dynamische Webseite, eine Datenbank, ein interaktiver Test oder ein Online-Plattform sinnvoll erscheint, aber auch wo ggf. eine technische Lösung eher einen Mehraufwand verursachen würde.

In den vergangenen 18 Jahren habe ich in der Regel eng mit Programmieren gearbeitet. Ich entwerfe die Datenstruktur, die Abläufe und skizziere die Anforderungen an die Eingabe und Ausgabeoberflächen basierend auf den Anforderungen des Kunden. Ich arbeite dabei eng mit Webdesignern zusammen, welche diese Eingabeoberflächen dann in der Corporate Identity des Kunden umsetzen und koordiniere anschließend mit Programmieren die Umsetzung so wie die Tests der Software.