Die Nachhaltigen Entwicklungsziele und die Planetaren Grenzen

Die nachhaltigen Entwicklungsziele waren ein riesen schritt vorwärts. Zum ersten mal gibt es eine globale Agenda – eine internationale Zielsetzung, wo wir hinwollen. Darüber hinaus bietet es ein Rahmenwerk, mit dem wir erfassen können, wie wir uns auf dieser ambitionierten Reise schlagen.

Doch wie bei allem, gibt es immer noch viel zu lernen. Eine große Schwäche, die das momentane Format hat: Es ist blind gegenüber den systemischen Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Indikatoren. Ernst Ulrich von Weizsäcker beschreibt Risiken, die diese nicht-integrierten Sicht birgt, in seinem Buch Wir sind dran. Club of Rome: Der große Bericht (engl. Come On!).

Auch die Forscher des Stockholm Resilience Centers haben sich mit dieser Thematik auseinandergesetzt und modelliert, wie sich vier verschiedene Szenarien auf die Planetaren Grenzen auswirken würden. Hier mehr zu dem Projekt (englisch):

3 Szenarien funktionieren kurzfristig annähernd. Langfristig (80 Jahre Rahmen) führen sie jedoch zu dauerhaft massiven Problemen bei den planetaren Grenzen.

Im Szenario „smarter“ haben wir es als Menschheit geschafft: wir sind für die nächsten 80 Jahr innerhalb der planetaren Grenzen geblieben und haben den Großteil der Nachhaltigen Entwicklungsziele erreicht: