Nachhaltigkeit in Sport-, Kultur- und Veranstaltungsmanagement

What are aspects, where the western wordl/Europe is acting sustainable at the moment?

„Was ist denn eigentlich Nachhaltigkeit?“, „Wie nachhaltig sind eigentlich Sportgroßveranstaltungen?“ und „Was können kulturelle Produktionen zur Nachhaltigkeit beitragen?“ waren nur drei der Fragen, die sich die Studenden des Masterstudienganges Sports, Culture and Event Management während der Vorlesung zum Thema Nachhaltigkeit gestellt haben.

Im Verlaufe der Lehrveranstaltungen, haben wir die tripply bottom line kritisch diskutiert, uns mit dem ökologischen Fußabdruck, mit sozio-ökonomischen Ungleichheiten und ähnliche Kennzahlen auseinander gesetzt und auch mit über die  kulturellen Komponente von Nachhaltigkeit und nachhaltigem Verhalten diskutiert.

Einschätzung der Nachhaltigkeit von verschiedenen Aktivitäten und Organisatione im Bereich von Sport-, Kultur und Veranstaltungsmanagement.

Anschließend haben uns verschiedenste Messinstrumente zu Nachhaltigkeit kurz angesehen um uns dann mit der Gemeinwohlbilanz näher auseinanderzusetzen. Die Studenten wurden in 3 Gruppen eingeteilt: die erste Gruppe, welche sich mit einem thematischen Schwerpunkt innerhalb des Studiengangs befasst (i.e. Sportevents oder kultur Organisationen). Die zweite Gruppe, welche sich in jeweils 1 – 2 Indikatoren im Detail einarbeiten sollte und die dritte Gruppe, welche Fallstudien aus ihrer Praxis eingebracht hat. In verschiedenen Formaten haben sich diesese Gruppen dann ausgetauscht und an der Frage gearbeitet: welche Teile der Gemeinwohlmatrix lassen sich direkt auf Sport, Kultur und Veranstaltungsmanagement (SKVM) anwenden und wo benötigt man Ergänzungen / Abänderungen um das Werkzeug für Organisationen in SKVM brauchbar zu machen.

Als Ergebnis haben wir etwas feststellen können, das es schwierig ist Athleten in der momentanen Matrix richtig zuzuordnen: Mal fallen sie unter Angestellte, mal unter Kunden und mal passen sie bei beidem nicth dazu. Ähnliches gilt für Künstler bei z.B. Konzerten. Vor allem bei Sport und Kulturorganisationen handelt es sich oft um ganz kleine Organisationen, welche ehrenamtliche betrieben werden. Im einzelnen machen dieses Organisationen nicht viel unterschied, aber wenn man z.B. an die Gesamtheit der Fußballklubs oder Krampusvereine denkt haben diese in Summe gewiss einen großen Einfluss auf viele Bevölkerungsteile und deren nachaltiges Verhalten. Wendet man jedoch die Matrix an, kommt man bei vielen Indikatoren ins Straucheln, da es i.e. oft keinen fixen Arbeitsplatz gibt oder es nur ehrenamtliche Arbeiter gibt und sich dann bei den C-Indikatoren die Frage stellt, wie diese zu bewerten sind. Die Abschlussarbeit war, dass die Studenten ihre Einsichten in Form eines Konzeptpapiers festhalten sollten.

All die einzelnen Papier werde ich im Frühjahr 2018 zu einem gesamten Konzeptpapier zusammenfassen und hoffentlich mit den Kollegen der Gemeinwohlökonomie weiter bearbeiten, so dass ich mit den Studenten des nächsten Jahrganges die begonnenen Diskussionen noch vertiefen kann.