Freiwilligen-Arbeit-Netzwerk

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Die Arbeiten an meiner Master-Thesis beschäftigen mich derzeit voll und ganz so dass für unternehmerische Aktivitäten derzeit nur wenig Zeit bleibt. Dennoch hat sich eine Idee hartnäckig in meinem Kopf abgesetzt und beschäftigt mich vor und nach der wissenschaftlichen Analyse meiner ersten Idee des Kultur-Netzwerkes im Pinzgau: Ein Netzwerk für freiwilligen Arbeit sonstige Unterstützung von sozialen Einrichtungen in Entwicklungsländern – in erster Linie jetzt mal Nepal.

Plattformen und Organisationen welche einen Aufenthalt für freiwilligen Arbeit anbieten gibt es einige. Bei einem solchen Anbieter erhält man gegen Bezahlung ein Gesamtpaket, welches meist neben Verpflegung und Unterkunft auch weitere Dienstleistungen wie Betreuung vor Ort, Sprachkurse oder inkludierte Reisen beinhaltet und ist optimal geeignet für alle die nur wenig Zeit für die Vorbereitung und/oder den Aufenthalt haben oder sich einfach nicht so gerne um die ganzen Organisatorischen Rahmenbedingungen kümmern wollen.

Für alle die, die zwar gerne ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen wollen, aber kein solch umfangreiches Rahmenpaket benötigen, sieht der Zugang zu Informationen derzeit jedoch schlechter aus. Wer nicht gerade wen kennt, der eine passende NGO im Land kennt muss schon auf gut Glück ins Land fahren und dort sein bestes Versuchen. Das Ergebnis ist, dass einige dieses Vorhaben einfach gut sein lassen und andere in diesem Zuge bei etwas zweifelhaften Organisationen landen, die ihre Voluntäre dann in der Luft hängen lassen.

Dabei gäbe es viele, gute NGOs, welche über Unterstützung sehr dankbar wären, aber den Zugang zu Volontären nicht haben. Das Netzwerk soll nun für beide Seiten kostenlos zugänglich sein. NGOs haben die Möglichkeit, sich, ihre Aktivitäten und Rahmenbedingungen zu präsentieren. Freiwillige können kürzere oder längere Erfahrungsberichte schreiben und so ganz nach der Idee der Massenintelligenz im Internet Erfahrungen zur Verfügung stellen und die Qualität der Organisation bei der sie waren für ihre Nachfolger bestätigen.

Tonnen an Fragen, wie es genau funktionieren könnte, welche erweiterten Leistungen man noch anbieten könnte, was man alles beachten muss, welche ähnlichen Angebote (wwoof.org) es schon im Internet gibt, wie man mit Volontourismus-Organisationen kooperieren kann, was man sonst noch mit einem solchen Netzwerk machen könnte, wie das Ganze sich finanzieren könnte … stehen noch im Raum und werde ich in den nächsten Wochen und Monaten beantworten. Aber so ist es ja immer am Anfang einer Idee: Die Fragen häufen sich und die Antworten sind noch viel Arbeit entfernt, aber genau das ist es, was das Arbeiten an neuen Ideen so spannend macht …